Artikel zum Quartiersdialog GA // 23.6.18

 

GA-Artikel zum Quartiersdialog_23.6.18

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Artikel zum Quartiersdialog GA // 23.6.18

„Quartiersdialog in Kessenich und Dottendorf“ am 21. Juni 2018

Stellungnahme des Kleingärtnervereins Bonn-Süd e.V.
beim „Quartiersdialog in Kessenich und Dottendorf“ am 21. Juni 2018

Gerne möchten wir die Chance des Quartiersdialogs in Kessenich und Dottendorf nutzen, um unsere Position bezüglich der Grünfläche zwischen Rheinweg und den Südstadtgärten darzulegen.

Wir fordern den Erhalt der Fläche des Kleingärtnervereins Bonn-Süd e.V. in der jetzigen Nutzungsform.

 

Wir tun etwas für die Kleingartenanlage!

Die Kleingartenanlage besteht seit über 70 Jahren und kann auf eine lange Tradition zurückblicken. Sie umfasst 45 Gärten mit ca. 80 Gärtnerinnen und Gärtnern sowie etwa 20 Kindern und Jugendlichen. Die soziale Struktur der Mitglieder ist gemischt, sowohl hinsichtlich des Alters (20 bis über 80 Jahre) als auch hinsichtlich der Herkunft (sechs verschiedene Nationalitäten). Der Kleingarten bietet Menschen ohne Wohnungsgarten die Gelegenheit, in erreichbarer Nähe zu gärtnern.

Satzungsgemäß baut jedes Mitglied in seinem Garten Obst und Gemüse an und trägt so zur lokalen ökologischen Selbstversorgung bei. Der Anbau geschieht pestizidfrei und vorwiegend unter dem Gesichtspunkt des nachhaltigen naturnahen Gärtnerns und mit Blick auf die Erhaltung der Artenvielfalt von Pflanzen und Tieren. Zwei Imker halten ihre Bienen in unseren Gärten, die für die Befruchtung unserer und auch aller benachbarten Obstbäume und -sträucher sorgen.

Die Struktur ist kleinräumig, und die Art der Pflege variiert von Garten zu Garten, so dass unsere Grünfläche ein sehr viel breiteres biologisches Spektrum bietet, als es eine einheitlich gepflegte Parkanlage vermag. Auf unseren Gemeinschaftsflächen haben wir beispielsweise Wildblumenwiesen, Bienenhotels sowie Nisthilfen für Fledermäuse und Vögel eingerichtet. In der Vergangenheit wurden Zauneidechsen, Hirschkäfer, Fledermäuse, viele verschiedene Vogelarten (u.a. ein Pirol) und ein lebendiges Insektengefüge beobachtet. Sie alle finden die benötigten Strukturen vor, und das Nahrungsangebot ist vorhanden.

Für die Mitglieder unseres Vereins geht es aber nicht ausschließlich um das Gärtnern und den Erhalt der Artenvielfalt, sondern auch um den sozialen Aspekt in unserem Verein. Verschiedene Kulturen treffen aufeinander und tauschen sich aus. Die Familien können ihren Kindern unbeschwerte Naturerfahrungen anbieten, und wenn aus Kindern Jugendliche werden, bieten die Gärten einen gern genutzten Rückzugsort. Somit bereichert die Grünfläche das soziale Miteinander und stellt für viele Nutzer ein zweites Zuhause dar.

Wir tun etwas für Kessenich!

Auf folgende Angebote unseres Vereins für die Öffentlichkeit möchten wir besonders hinweisen:

  •  Der Durchgang über den Hauptweg ist während des Sommers für Besucher frei. Viele Gäste genießen den Spaziergang durch unsere kleinteilige Anlage. Den Besuchern stehen auch eine von uns gepflegte Obstwiese und ein Hochbeet mit Kräutern und Gemüse zur Verfügung, an dem sie sich bedienen dürfen.
  •  Es besteht eine Kooperation mit der Kessenicher Kita Wolke 7, der wir einen unserer Gärten zur Verfügung stellen; einmal wöchentlich kommen etwa 20 Kinder mit ihren Betreuerinnen. Sie pflegen und ernten in ihrem Garten verschiedene Obst- und Gemüsesorten, die in der Kita die Mahlzeiten bereichern. Der Verein hat den Garten kindgerecht gestaltet und spezielles Gartenwerkzeug angeschafft.

    Seit vielen Jahren gibt es Veranstaltungen, die auch von den Nachbarn unserer Kleingartenanlage und anderen Interessierten gut angenommen und geschätzt werden:

– Die regelmäßige Teilnahmen an der Aktion „Offene Gartenpforte Rheinland“ der Stadt Bonn; hier können nicht nur viele unserer Gärten besichtigt werden, sondern mit verschiedenen Kunstevents (Malerei, Fotografie, Skulpturen, Musik, Theater) trägt sie zur kulturellen Bereicherung in Kessenich bei.

– Die jährlich im Frühjahr stattfindende Pflanzentauschbörse

– Der jährlich stattfindende Obstbaum-Schnittkurs

– Die „Lernwerkstatt essbare Wildkräuter“ und ein Kompostierkurs im Rahmen des Frühlingsfestes.

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„Quartiersdialog in Kessenich und Dottendorf“ am 21. Juni 2018

Bauboom an der Bahntrasse in Kessenich und Dottendorf

DOTTENDORF/KESSENICH. Neubauwohnungen, Bürokomplexe, Einkaufsmöglichkeiten und eventuell ein Schwimmbad – entlang der Bahngleise im Bonner Süden tut sich was. Wir geben einen Überblick über die Bauvorhaben.

Gleich mehrere Projekte haben Investoren in den beiden südlichen Bonner Ortsteilen angestoßen:

Wohnpark „Südstadtgärten“ an der Reuterbrücke: Auf dem Areal an der Reuterbrücke ist in vier Bauabschnitten der Wohnkomplex „Südstadtgärten“ mit sieben Mehrfamilienhäusern entstanden. Insgesamt umfasst die Anlage 232 Wohnungen mit jeweils zwei bis vier Zimmern. Im August 2017 sind die ersten Mieter eingezogen. „Es sind nur noch ganz wenige Wohnungen frei“, sagt Bettina Brown, Fondsmanagerin bei der Kapitalverwaltungsgesellschaft Mondial. In dem Wohnquartier ist eine eigene Kindertagesstätte untergebracht. Zwischen den Gebäuden sind ein Spielplatz und Grünflächen angelegt worden.

Bonn-Center: Auf dem Gelände des ehemaligen Bonn-Centers am Bundeskanzlerplatz realisiert die Kölner Firma Art Invest einen Neubau mit drei Gebäudekörpern nach einem Entwurf des Kölner Architekturbüros JSWD. Zu der Höhe des Komplexes will sich der Investor allerdings bislang nicht äußern. Laut Bebauungsplan ist eine Höhe von 101,5 Metern und 28 Stockwerken erlaubt. Als Termin für die Fertigstellung ist Ende 2021 veranschlagt, Hauptmieter soll dann die Postbank werden. Mit den Bauarbeiten soll Anfang kommenden Jahres begonnen werden.

Aldi-Filiale am Rheinweg: Das Gelände der alten Kiesgrube hinter den Bahngleisen wird als potenzieller Standort für eine neue Aldi-Filiale gehandelt. Der Stadtrat hatte im Sommer zugestimmt, in Kaufverhandlungen mit dem Unternehmen zu treten. Die ersten Planungen sehen ein Gebäude mit drei Etagen vor: Im Erdgeschoss soll der Discounter einziehen, die oberen Etagen sollen Platz für Dienstleister oder Wohnungen bieten. Alternativ will die Verwaltung das Miesengelände an der Dottendorfer Straße als Bauplatz prüfen.

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Bauboom an der Bahntrasse in Kessenich und Dottendorf

Dramatischer Insektenschwund in Deutschland

18.10.2017 KREFELD. Kiloweise sammelten Forscher in den vergangenen 27 Jahren Insekten aus aufgestellten Fallen. Die Auswertung der Sammeldaten bestätigt: Die Insektenzahl schwindet vielerorts erheblich.

Die Zahl der Fluginsekten ist in Teilen Deutschlands erheblich zurückgegangen. In den vergangenen 27 Jahren nahm die Gesamtmasse um mehr als 75 Prozent ab, berichten Wissenschaftler aus Deutschland, Großbritannien und den Niederlanden im Fachmagazin „PLOS ONE“.

Die Analyse bestätigt erste, im Sommer vorgestellte Ergebnisse. Nicht an der Studie beteiligte Experten sprechen von einer überzeugenden Arbeit, durch die bisherige Hinweise auf ein massives Insektensterben auf eine solide Basis gestellt worden seien. Der Deutsche Bauernverband ist hingegen der Meinung, dass die Studie mehr Fragen aufwerfe, als dass sie Antworten gebe. „Dramatischer Insektenschwund in Deutschland“ weiterlesen

Dramatischer Insektenschwund in Deutschland

Per Mausklick zum urbanen Garten:

Neues Internetangebot der Stadt Bonn informiert über Flächen für Urban Gardening

01.03.2017 – BN – Gärtnern ist bei den Bonnerinnen und Bonnern weiterhin beliebt: Immer mehr Menschen und Garteninitiativen prägen das Stadtbild auf unterschiedlichste Art und Weise mit ihren gärtnerischen Ideen. Die Stadt Bonn unterstützt das urbane Gärtnern und stellt daher Flächen zur Verfügung, welche zu diesem Zweck genutzt werden können. Ein neues Internetangebot informiert ab sofort über mögliche Anbauflächen im Bonner Stadtgebiet.

Per Mausklick können sich Gartenfreunde jetzt ganz leicht informieren, wo in ihrer Nachbarschaft noch ein grünes Plätzchen frei ist, um Obst und Gemüse, Blumen und Sträucher oder sonstiges Grün anzupflanzen. Über die Darstellung im Online-Stadtplan lassen sich die Standorte der potenziellen urbanen Gärten leicht nachvollziehen. Die interaktive Karte verrät, ob die Flächen direkt verfügbar sind, derzeit vorbereitet werden oder bereits verpachtet sind. Zudem sind zu vielen Flächen Fotos und wichtige Eckdaten zur Zugänglichkeit, zum Wasseranschluss und den Bodenverhältnissen hinterlegt. Interessierte können online direkt einen Nutzungsvertrag herunterladen.

Mit der Unterzeichnung eines Nutzungsvertrags übernehmen die Bürger auch die Verantwortung für die Pflege der Flächen. „Wir freuen uns über das Engagement der Bürgerinnen und Bürger und möchten den urbanen Gärtnerinnen und Gärtnern da, wo es möglich ist, den Raum geben, mit ihren kreativen Ideen unser Stadtbild zu bereichern“, so Dieter Fuchs, Leiter des Amtes für Stadtgrün.

Weitere Möglichkeiten als urbaner Gärtner aktiv zu werden, bieten die verschiedenen Bonner Urban-Gardening-Initiativen: So unterschiedlich wie die Formen der urbanen Gärten sind, so unterschiedlich sind auch die Motive der Stadt-Gärtnerinnen und -Gärtner: Von der reinen Lust am Gemüseanbau über soziale bis zu politischen Beweggründen ist alles vertreten. Mit den Aktiven im Urban Gardening sind meistens die zahlreichen Garteninitiativen gemeint, die jenseits von Haus- und Schrebergärten entstehen. Das bewirtschaftete Terrain ist dabei oftmals Teil des öffentlichen Raums, es wird gemeinschaftlich gesät und geerntet, ökologisch und nicht kommerziell. Die Stadt Bonn arbeitet seit mehreren Jahren mit vielfältigen Akteuren konzeptionell in diesem Themenkomplex zusammen, um die Entwicklung des urbanen Gärtnerns und damit verbunden auch der urbanen Landwirtschaft zu fördern.

Das neue Internetangebot der Stadt sowie eine Übersicht zum Thema Urban Gardening in Bonn ist verfügbar unter http://www.bonn.de/umwelt_gesundheit_planen_bauen_wohnen/amt_fuer_stadtgruen/gruene_projekte/17131/index.html?lang=de.

Bei Fragen können sich die Bürgerinnen und Bürger per E-Mail an das Amt für Stadtgrün wenden: urban-gardening@bonn.de.

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Wettbewerb gestartet

Urban gardening – viel mehr als Gemüseanbau

Boden lockern und Kompost verteilen, Gemüse anbauen und Werkzeuglager zimmern – Gartenarbeit vermag es auf einzigartige Weise, ein Gefühl von Ortsverbundenheit und „Verwurzelung“ zu vermitteln. Kaum ein Ort ist besser geeignet um miteinander ins Gespräch zu kommen und Kontakte zu knüpfen. Daher leisten Kleingärtnervereine und Gemeinschaftsgärten, die ihre Anbauflächen für geflüchtete Menschen öffnen, einen wichtigen Beitrag zur Integration der Menschen, die derzeit in Deutschland Schutz vor Krieg und Gewalt suchen. An solche Gärten richtet sich der Wettbewerb „Gärten der Integration“.

Der Wettbewerb sucht Projekte und Initiativen, die dem „urbanen Gärtnern“ zuzuordnen sind und die geflüchtete Menschen einbeziehen oder von Geflüchteten initiiert wurden. Dazu gehören Gartenprojekte aller Art, wie z.B. Kleingärtnervereine und Gemeinschaftsgärten mit Flüchtlingsarbeit, Interkulturelle Gärten oder Gärten auf dem Gelände von Flüchtlingsunterkünften.

Im Juni, September und November wird je ein Projekt als „Garten der Integration“ ausgezeichnet und erhält ein Preisgeld von 500 Euro. Die Einreichungsfrist für die erste Auszeichnung ist der 15. Mai 2017, letzter Einsendeschluss ist der 31. Oktober 2017.

Möchten Sie auf dem Laufenden bleiben?

Jeden Monat informieren wir per E-Mail über besondere Wettbewerbsbeiträge und natürlich die Siegerprojekte, sowie über die Aktivitäten der DUH. Ab Mitte März können Sie sich hier zum Newsletter anmelden.

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Wettbewerb gestartet